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Wie können zukünftig Gebühren gespart werden?

Zur Bemessung der Versickerungsleistung verschiedener Oberflächen dient der Abflussbeiwert. Er wird als Faktor mit der versiegelten Fläche multipliziert. Der Abflussbeiwert ist 1 bei Flächen, von denen Niederschlagswasser zu nahezu 100 % in die Kanalisation abgeleitet wird. Der Wert verringert sich bei wasserdurchlässigen Flächen. Durch Reduzierung von befestigten Flächen können Grundstücksbesitzer selbst die Abwassergebühr mindern.

Versickert das Regenwasser von Dachflächen, Terrassen oder anderen versiegelten Flächen vollständig auf dem Grundstück, entfällt hierfür die Regenwassergebühr.

• Bei Versickerungsanlagen mit Notüberlauf in das öffentliche Kanalnetz werden die   angeschlossenen versiegelten Flächen nur anteilig berücksichtigt. Notüberlauf bedeutet,
  dass die Anlage einen Anschluss an die öffentliche Abwasseranlage zur Bewältigung von   Starkregen hat.

• Die Bemessung und Ausführung hat nach dem aktuellen Stand der Technik zu erfolgen   (vgl. z. B. das Merkblatt DWA A 138).

Zisternen

Wird das Regenwasser in Zisternen aufgefangen und genutzt, kann doppelt Geld gespart werden, denn für das im Haus genutzte Regenwasser erübrigt sich der Bezug von Frischwasser.

Bei Zisternen ohne Kanalanschluss werden die angeschlossenen Flächen nicht in die Niederschlagswasserberechnung einbezogen.

Zisternen, die einen Überlauf in den öffentlichen Kanal haben, können gebührenmindernd wirken, wenn folgende Grundanforderungen erfüllt sind:

• Das nutzbare Mindestvolumen sollte nicht kleiner als 2,5 m³ je 100 m² (25 l/m²)
  angeschlossener Fläche sein.
• Die ganzjährige und regelmäßige Entleerung durch Regenwassernutzung muss   gewährleistet sein.

Die Nutzung von Regenwasser im Haushalt setzt voraus, dass die Regenwassernutzungsanlage nach den anerkannten Regeln der Technik (DIN 1989) hergestellt ist. Regentonnen erfüllen diese Anforderungen nicht.

 

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