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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Bin ich verpflichtet, den Erhebungsbogen auszufüllen?

Die ermittelten Flächen sollen Grundlage für die Überprüfung Ihrer Grundstücksverhältnisse sein. Wir wollen damit die Erhebung Ihrer Grundstücksdaten vereinfachen. Sollten Sie uns das Erfassungsblatt nicht zurückschicken, müssen wir davon ausgehen, dass unsere Flächenermittlung für die künftige Berechnung Ihrer Niederschlagswassergebühr zutrifft und von allen dafür ausgewiesenen Flächen Niederschlagswasser in die Kanalisation eingeleitet wird.

Werden spätere Veränderungen der Flächen berücksichtigt?

Ja. Änderungsmitteilungen werden berücksichtigt. Jegliche Veränderungen sind dem ZWA schriftlich mitzuteilen.

Können falsche Angaben von Bürgern festgestellt werden?

Der ZWA wird anhand von Plausibilitätskontrollen Abweichungen zwischen den aus dem Luftbild ermittelten versiegelten Flächen und den vom Bürger angegebenen Flächen überprüfen. Bei unklaren Flächenverhältnissen werden Überprüfungen vor Ort durchgeführt.

Wie wird die Niederschlagswassergebühr berechnet?

Die Niederschlagswassergebühr wird nach der Größe der angeschlossenen versiegelten Flächen berechnet. Erst nach der vollständigen Datenerhebung der befestigten Flächen, die in das Kanalnetz einleiten, kann die Niederschlagswassergebühr kalkuliert werden. Die Schmutzwassergebühr wird aber unter der jetzigen Abwassergebühr liegen.

Was gehört zu Dachflächen?

Im Grundstücksplan sind alle überdachten Flächen rot dargestellt und je nach Dachform unterteilt. Alle Dächer, auch auf Tiefgaragen, gelten als versiegelt und völlig wasserundurchlässig. Ausnahmen bilden begrünte Dächer und Flachdächer; diese werden bei der Berechnung der „Versiegelten Flächen“ berücksichtigt.

Ist es ein Unterschied, ob mein Grundstück an einen Mischwasserkanal oder einen Niederschlagswasserkanal angeschlossen ist?

Das Maß der Inanspruchnahme der öffentlichen Entwässerungseinrichtung (Kanalisation) ist entscheidend. Es spielt keine Rolle, an welche Art der öffentlichen Entwässerungseinrichtung das Grundstück angeschlossen ist.

Gehört ein Keller-Eingang zur angeschlossenen Fläche?

Er zählt zur versiegelten Fläche wie der Rest des Gebäudes. Wenn das Niederschlagswasser der Kanalisation zugeführt wird, gilt er als angeschlossen.

Ist es ein Unterschied, ob ich mittelbar oder unmittelbar in die öffentliche Abwasserbeseitigungseinrichtung (z. B. Kanalisation) entwässere?

Nein. Auch ein unmittelbarer Anschluss an das Entwässerungssystem (z. B. Ableitung über den Hof zur Straße und in den Straßenablauf [Gully]) ist gleichzusetzen mit einem direkten Anschluss.

Wie zählt ein Gartenhaus oder Geräteschuppen?

In jedem Fall handelt es sich um eine versiegelte Fläche. Fließt das Wasser vom Dach direkt oder indirekt in die Kanalisation, ist die überdachte Fläche angeschlossen; versickert es rund um das Häuschen auf dem Grundstück, gilt die Fläche als versiegelt, nicht aber als angeschlossen.

Wird ein Gartenteich als Speicher anerkannt?

Nein. Da ein Teich in der Regel gefüllt ist, hat er bei starkem Regen keine Aufnahmekapazität: Der Niederschlag würde sofort überlaufen.

Zum Vergleich:
Eine Versickerungsmulde gilt dann als funktionsfähig, wenn das Wasser nach spätestens 48 Stunden versickert ist und das volle Auffangvolumen wieder zur Verfügung steht.

Wer bekommt die Erklärungs- und Änderungsmitteilung?

Alle Eigentümer von Grundstücken, die aktuell in der Abwassergebührenabrechnung des ZWA erfasst sind. Zusätzlich erhalten Eigentümer von Grundstücken, die bisher selbst in der Abwassergebührenabrechnung nicht erfasst sind, der Zweckverband jedoch davon ausgehen muss, dass Niederschlagswasser eingeleitet werden kann, eine Erklärungs- und Änderungsmitteilung. In diesem Fall wurden amtliche Katasterdaten übernommen.

Warum habe ich keinen oder mehrere Erklärungsmitteilungen erhalten?

Werden die Grundstücke mehrerer Eigentümer über einen gemeinsamen Wasserzähler abgerechnet, erhält der durch die Eigentümergemeinschaft bestimmte Eigentümer oder Verwalter eine Erklärungs- und Änderungsmitteilung.

Wieso wurde bei Eigentümergemeinschaften nur an einen Eigentümer ein Fragebogen versendet?

Die Abstimmung zwischen den Eigentümern ist also möglich. Für alle Beteiligten ist dies die einfachste Verfahrensabwicklung. Eigentümer mehrerer, nicht zusammenhängender Grundstücke dagegen erhalten für jedes Grundstück eine eigene Erklärungs- und Änderungsmitteilung.

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